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Gartenschubkarre

Die richtige Gartenschubkarre für die Gartenarbeit

Jeder Gartenbesitzer benötigt eine Gartenkarre. Ständig muss etwas transportiert werden – Pflanzen, Geräte, Werkzeuge, Laub, Rasenschnitt oder Saatgut sind nur einige Beispiele. Wer bei der Auswahl der Gartenkarre etwas Umsicht walten lässt, kann sich das Leben wesentlich erleichtern, denn Gartenkarre ist nicht gleich Gartenkarre. Die am häufigsten verwendeten Modelle sind die Gartenschubkarre und der Gartentrolley. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Daher wollen wir diese beiden Arten der Gartenkarre im Folgenden etwas näher betrachten.

 

Die Gartenschubkarre

Gartenschubkarre

Gartenschubkarre

Die Gartenschubkarre hat ein einzelnes Rad, das entweder als Luftreifen, als Vollgummirad oder als PU-Rad ausgeführt ist. Die Art dieses Rades kann schon einen großen Unterschied bei der Benutzung der Gartenschubkarre machen. Der Luftreifen hat den geringsten Laufwiderstand, d. h., mit ihm fährt sich die Gartenschubkarre am leichtesten. Er passt sich auch am besten der Unebenheit des Geländes an. Allerdings hat er zwei große Nachteile: Wie ein Fahrradreifen muss er gelegentlich aufgepumpt werden und Dornen, Nägel oder Ähnliches führen zu Löchern im Schlauch des Reifens. Er muss dann gewechselt werden. Dem Vollgummirad machen Nägel, Steine oder Dornen nichts aus. Allerdings ist ein solches Rad schwerer und hat einen größeren Laufwiderstand, daher ist die Gartenschubkarre schwerer zu schieben. Es passt sich auch nicht den Unebenheiten des Weges oder der Wiese an, d. h., die Gartenschubkarre hoppelt. Ein guter Kompromiss zwischen Luftreifen und Vollgummirad ist das PU-Rad. Dieses Rad besteht aus feinporigem Polyurethan, das an der Laufoberfläche verdichtet ist. Es ist wesentlich leichter als ein Vollgummirad und passt sich fast so gut an das Gelände an wie ein Luftreifen. Daher fährt sich die Gartenschubkarre mit einem PU-Rad leichter. Es ist auch unempfindlich gegen spitze Gegenstände. Allerdings ist es nicht für große Gewichte geeignet.
Der zweite wichtige Bestandteil der Gartenschubkarre ist die Mulde. Sie besteht entweder aus Kunststoff oder aus Metall. Die Kunststoffmulde ist leichter und unempfindlich gegen Regen. Eine solche Gartenkarre dürfen Sie ruhig einmal draußen vergessen. Wollen Sie aber z. B. einen Weg pflastern und die dafür benötigten Steine mit dieser Gartenkarre transportieren, besteht die Gefahr, dass die Mulde beschädigt wird – entweder durch spitze Kanten der Steine oder durch das Gewicht. Dafür wäre eine Gartenkarre mit Metallmulde besser geeignet.
Beim Kauf einer Gartenschubkarre sollten Sie auch auf die Breite der Mulde achten. Schließlich möchten Sie mit der Gartenkarre auch durch Tore oder schmale Durchgänge fahren können.

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Der Gartentrolley

Gartentrolley

Gartentrolley

Der Gartentrolley ist eine neue Art der Gartenkarre. Er besitzt zwei, durch eine Achse verbundene, meist kleinere Räder. Dadurch ist er für Ungeübte besser zu fahren und leichter zu rangieren als eine Gartenschubkarre. Seine Mulde besteht aus Kunststoff. Damit ist der Gartentrolley recht leicht, was das Fahren zusätzlich vereinfacht. Da er aus Kunststoff besteht, ist der Gartentrolley witterungsbeständig und leicht zu reinigen. Allerdings hat der Gartentrolley ein geringeres Fassungsvermögen als die meisten Gartenschubkarren. Der Gartentrolley ist auch eher für den Transport von leichten Dingen wie Laub oder Grasschnitt gedacht. Wird er zu schwer beladen, muss man damit rechnen, dass die Räder wegbrechen. Durch den tief sitzenden Schwerpunkt kippt der Gartentrolley auch nicht so leicht um.

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Welche Gartenkarre eignet sich am besten für welche Anwendungsbereiche?

Die Gartenschubkarre sollte immer dann zum Einsatz kommen, wenn schwere Dinge transportiert werden sollen, also beispielsweise größere Mengen Brennholz.

Gartenkarre

Gartenkarre

Auch für den gleichzeitigen Transport mehrerer Pflanzen ist sie aufgrund ihres größeren Fassungsvermögens besser geeignet. Wenn Sie Ihren Gartenweg neu pflastern wollen, sollten Sie die Steine hierzu in einer Gartenschubkarre mit Metallmulde transportieren. Sie verträgt das höhere Gewicht und das Metall wird auch die Kanten der Steine nicht in Mitleidenschaft gezogen. Größere Gartenschubkarren haben ein Fassungsvermögen von ca. 100 l und können mit bis zu 250 kg beladen werden.
Der Gartentrolley ist dagegen ideal für den täglichen Gebrauch geeignet. In ihm können z. B. Werkzeuge, Samen oder Dünger einfach zum Arbeitsort transportiert werden. Abgeschnittene Pflanzenteile oder zusammengekehrtes Laub bringt man mit ihm mühelos zum Komposthaufen. Durch seine Kunststoffmulde kann er auch zum Wassertransport benutzt werden. Er ist die ideale Gartenkarre für alle, die keine Übung im Umgang mit Schubkarren haben. Durch seine Bauweise können sie ihn einfach hinter sich herziehen, ohne befürchten zu müssen, dass er umkippt.

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Kurzversion:

 

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Arten der Gartenkarre

Vorteile der Gartenschubkarre:
• Sie hat ein größeres Fassungsvermögen.
• Mit ihr können größere Lasten transportiert werden.
• In den Ausführungen mit Metallmulde lassen sich problemlos auch spitze und kantige Dinge transportieren, ohne Beschädigungen der Gartenkarre befürchten zu müssen.

Nachteile der Gartenschubkarre:
• Sie hat ein höheres Eigengewicht.
• Sie ist schwieriger zu fahren.
• Sie kippt leichter um.

Vorteile des Gartentrolleys:
• Der Gartentrolley hat ein geringeres Eigengewicht.
• Er kippt nicht so schnell um.
• Er lässt sich einfacher rangieren.
• Er ist meist schmaler als andere Gartenkarren

Nachteile des Gartentrolleys:
• Der Gartentrolley kann nicht so schwer beladen werden.
• Er hat ein geringeres Fassungsvermögen.
• Die Kunststoffmulde kann durch spitze oder kantige Gegenstände beschädigt werden.